Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10,30-37)
Auf dem Weg von Jerusalem hinab nach Jericho fiel ein Mann unter die Räuber. Diese plünderten ihn aus, schlugen ihn wund und ließen ihn halb tot liegen. Anschließend zogen sie von dannen. Ein Priester, der des Weges kam, sah ihn und ging vorüber. Ebenso ging auch ein Levit vorüber, der an die Stelle kam und ihn sah. Ein Samariter aber, der des Weges zog, kam hinzu und erbarmte sich seiner. Er verband die Wunden des Mannes und goss Öl und Wein darauf. Dann hob der Samariter ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und trug Sorge für ihn.
Pflegeverständnis
Wir, die Pflegenden des Prosper-Hospitals,
- verstehen jeden Menschen als ein Geschöpf, das von Gott angenommen ist, ungeachtet seiner Herkunft, Konfession, Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner Bildung und Leistung.
- Wir haben ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen. Ganzheitlich bedeutet dabei für uns die Berücksichtigung der psychischen, physischen, sozialen, kulturellen und spirituellen Ebenen eines Menschen in unserem Interaktionsprozess.
- Pflege ist für uns ein eigenständiger Bereich in Gesundheitswesen. Sie umfasst die Förderung von Gesundheit, die Verhütung und Linderung von Krankheit und/oder die Wiederherstellung der Gesundheit, die aktivierende Hilfestellung, Beratung und Begleitung der Patienten und Angehörigen (bei Krankheit, Behinderungen im Alter und Sterben).
- Wir verstehen Pflege als kontinuierlichen Beziehungs- und Interaktionsprozess mit dem Patienten, dabei beziehen wir die Angehörigen oder/und andere Bezugspersonen mit ein.