Um medizinische Versorgung auf dem aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten anbieten zu können, hält das Prosper-Hospital stets neueste Geräte für seine Patienten bereit.
Alle operativ behandelten Patienten profitieren von
den modernen Narkoseverfahren.
Die Narkosetiefe hat einen entscheidenen Einfluss auf die Aufwachphase. Durch Messung der Hirnströme (EEG) wird die Narkosetiefe individuell gesteuert werden und erhöht die Sicherheit der Narkose.Eine wichtige Bedeutung hat die perioperative Schmerzbehandlung mit Schmerzpumpen (PCA-Pumpen), die eine individuelle Dosierung der Schmerzmittel – jeder Mensch benötigt unterschiedliche Mengen – ermöglichen. Der Patient ist mit dieser Pumpe in der Lage, selbst die Schmerzmittelmenge auf Knopfdruck zu steuern. Durch moderne Pumpentechnik ist eine Überdosierung ausgeschlossen.
Der technische Fortschritt hat auch bei der Entwicklung des OP-Instrumentariums nicht Halt gemacht. Nur durch diese Mikrotechnologie ist es möglich geworden, kleinste Instrumente
herzustellen, die das sog. laparoskopische Operieren ermöglichen (minimal-invasive Chirurgie – Schlüssellochchirurgie, Minilaparoskopie).So können Eingriffe im Bauchraum und Brustraum durchgeführt werden, ohne Bauch- und Brusthöhle selbst zu eröffnen. Ebenso kann in Gelenken und an der Wirbelsäule auf diese Weise operiert werden.
Im mikrochirurgischen Bereich ermöglichen Operationsmikroskope auch
Eingriffe an kleinsten Strukturen (z. B. Nerven, Sehnen), Hand- und Fußoperationen, Gefäßeingriffen und Hals-Nasen-Ohren-Operationen.
Modernste Ultraschallgeräte mit hoch auflösender Technik gestatten exakte Darstellungen der Organe, Flussmessungen an Gefäßen; durch 3D-Technologie können Tumore z. B. in der Brust oder Leber exakt räumlich dargestellt werden, so dass eine Gewebebiopsie mit größtmöglicher Sicherheit durchgeführt werden kann.
Der sog. 4D-Ultraschall ermöglicht durch Hinzuziehung der 4. Dimension die Aufzeichnung von Filmsequenzen, d. h. die Bewegung wird sichtbar. Der Ultraschall wird auch bei speziellen Operationsinstrumenten angewandt (Ultraschall-Scalpell/Cusa). Hierdurch gelingt eine exakte Präparation insbesondere gefäßreicher Organe (z. B. Leber). Der Blutverlust kann auf ein Minimum reduziert werden und das Gewebetrauma minimiert werden.
Mit modernen Endoskopen ist es möglich, zum einen in den Hohlorganen des Magen-Darm-Traktes Diagnosen zu stellen, Gewebeproben zu entnehmen, zum Teil Tumore zu entfernen. Darüber hinaus kann auch endoskopisch Ultraschalldiagnostik durchgeführt werden.
Minimalinvasive endovaskuläre Gefäßprothesen, Implantationen
erfolgen unter Anwendung intraoperativer Angiographie. In der Tumorchirurgie kommen moderne sterile intraoperative Sonographiegeräte zum Einsatz.
Ein modernes 64-Zeilen-Computertomographiegerät ermöglicht zum einen exakt hoch auflösende Darstellungen von Organen in allen Partien des Körpers.
Moderne Lasergeräte ermöglichen blutsparende und wenig traumatisierende Operationen im urologischen, chirurgischen und Hals-Nasen-Ohren-Bereich.