Zielsetzung der Ausbildung in der Gesundheits- u. Krankenpflege
Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege zielt darauf ab, den Auszubildenden zu verantwortlichem und kompetenten Handeln zu befähigen. In diesem Lernprozess versuchen wir die persönliche, fachliche, methodische und sozial-kommunikative Kompetenz der Auszubildenden so zu fördern, dass sie in der Lage sind, die an sie gestellten beruflichen Erwartungen während und nach der Ausbildung zu erfüllen.
Um dies zu verwirklichen:
- sind wir bemüht, den Auszubildenden für den beruflichen Alltag praxisnah vorzubereiten und bei der Bewältigung pflegerelevanter Aufgaben zu begleiten,
- streben wir eine Atmosphäre von Vertrauen, Offenheit, persönlicher Wertschätzung und Toleranz an,
- berücksichtigen wir den jeweiligen Entwicklungsstand und die Grenzen der individuellen Lernprozesse,
- unterstützen und fördern wir die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Lernenden, damit sie ihre Gefühle und Meinungen konstruktiv äußern und eigenverantwortlich handeln können,
- versuchen wir durch Echtheit, Achtung und nichtwertendes Verstehen die Lernenden zu unterstützen, bei Konflikten nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und wo dies nicht möglich ist, damit leben zu lernen,
- gestalten wir den Unterricht fächerintegrativ, lernfeldorientiert und praxisbezogen,
- setzen wir uns in der Ausbildung mit allen Lebensphasen auseinander,
- fördern wir die Mitsprache, Mitgestaltung und damit die Mitverantwortung der Lernenden an Ausbildung und Unterricht und beziehen ihre Erfahrungen mit ein,
- versuchen wir Bedingungen zu schaffen, die geeignet sind, die Motivation der Lernenden zu erhalten,
- sind wir uns bewusst, dass wir durch die von uns gelebte Haltung als Vorbild wirken und
- setzen wir uns zum Ziel, diese Leitgedanken im Rahmen unserer Tätigkeit bestmöglich zu leben.

Von den Lernenden erwarten wir Offenheit und Bereitschaft:
- zur weiteren Entwicklung ihrer Persönlichkeit,
- sich engagiert für das Erreichen der Ausbildungsziele einzusetzen,
- zur aktiven, konstruktiv-kritischen Mitgestaltung des Ausbildungsprozesses,
- Lernmöglichkeiten zu erkennen und als solche zu nutzen,
- das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen und dafür Verantwortung zu übernehmen,
- sich mit Neuerungen und Veränderungen auseinanderzusetzen,
- den Mitmenschen in einer wertschätzenden Haltung zu begegnen.
Peter Kudritzki, Schulleitung


