Die größten Baustellen im Überblick

Die bisherige Notaufnahme wird komplett entkernt, wovon große Teile des Erdgeschosses direkt oder indirekt betroffen sind. Wo bisher die Liegendanfahrt stand, entsteht ein Anbau mit einer Grundfläche von rund 200 Quadratmetern. Die ZNA wird zukünftig weitere Behandlungsräume und einen weiteren Isolierraum erhalten.

Damit werden die räumlichen Kapazitäten deutlich erweitert. Neu wird auch eine sogenannte „Holding-Area“ sein: Zimmer, auf denen Patienten einige Zeit verbleiben, bis alle Eingangsuntersuchungen abgeschlossen sind. Bisher wurden diese in der Regel direkt auf die Stationen verlegt, was insbesondere in der Nacht zu Störung anderer Patienten geführt hat. Zudem erhält der Bereich einen ganz eigenen Zugang. So sollen Besucherund Patientenströme stärker voneinander Progetrennt werden.

Mit den räumlichen Veränderungen wird es auch prozessuale Veränderungen in der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten, Internisten, Chirurgen und Pflege geben. In der Ebene über der Zentralen Notaufnahme wird die Intensivstation baulich und inhaltlich neu aufgestellt: So wird die Zahl der Intensivbetten auf 20 Plätze steigen. Bisher waren es 18 Betten.

Neu sind die sechs sogenannten Intermediate Care-Betten. In diesen IMC-Betten werden Patienten behandelt und gepflegt, die zwar keine intensivmedizinische Versorgung (z. B. Beatmung) brauchen, aber nicht stabil genug für eine Normalstation sind.

Der Intensivbereich im 1. Obergeschoss wird zukünftig mit einem „eigenen“ Aufzug mit der Zentralen Notaufnahme verbunden sein. Neu entstehen wird auch die Liegendanfahrt: Der Bereich wird deutlich großzügiger sein. Damit wird der höheren Inanspruchnahme der Notfallmedizin im Prosper-Hospital Rechnung getragen. Es können vier Fahrzeuge nebeneinander parken.

Für die Besucher fast unbemerkt wird auch die Stromversorgung für das gesamte Haus modernisiert.