Chefarzt Dr. Jens Jakschick

Klinik für Allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Viszeralchirurgie 

 

Die Allgemein-Chirurgische Klinik des Prosper-Hospitals besitzt mit der Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie), der Gefäßchirurgie und der Thoraxchirurgie (Chirurgie des Brustraumes) drei Schwerpunkte.

Das Spektrum der Eingriffe dieser Klinik umfasst alle Operationen des Bauchraumes, der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse einschließlich der endokrinen Chirurgie (Operationen an Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebenniere). Plastische Operationen wie Brustaufbau- und Reduktionsplastiken sowie Fettschürzenplastiken werden ebenfalls durchgeführt.

Im Rahmen der chirurgischen Therapie von Tumorpatienten ist die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin sowie den Medizinischen Kliniken von großer Bedeutung. Sie kommt den Patienten zugute und verbessert ihre Heilungschancen.

Die Gefäßchirurgie umfasst alle rekonstruktiven Operationen an den Arterien (Schlagadern) einschließlich der Therapie von Bauchaortenaneurysmen (Bauchaortenausweitungen), daneben alle Bypassverfahren sowie Ausschälungs- und Aufdehnungsverfahren (Angioplastie). Ebenso wird die Erweiterung der Halsschlagader als Schlaganfallprophylaxe und die Anlage von Shunts für die künstliche Niere durchgeführt. Port- und Schrittmacherimplantationen gehören ebenfalls zum Spektrum. Neben der arteriellen Chirurgie erfolgt auch die operative Behandlung von Krampfadererkrankungen. In der Thoraxchirurgie werden alle Verfahren zur operativen Entfernung kranker Teile der Lunge durchgeführt.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Therapie des Bronchialkarzinoms und die Metastasenchirurgie einschließlich der thorakoskopischen Operationen zu nennen, bei der minimalinvasive Methoden und die Mediastinoskopie zum Einsatz kommen. Insgesamt bildet die minimalinvasive Chirurgie einen wichtigen Schwerpunkt der Abteilung. Der Chirurg operiert bei dieser Methode unter Videoassistenz. Die Zugänge erfolgen über kleine Schnitte (von etwa 0,5 bis 1 cm Größe), durch die Spezialinstrumente zum eigentlichen Ort der Operation geführt werden. Der Patient profitiert von dieser Operationsmethode, denn sie verursacht weniger Beschwerden und ermöglicht in vielen Fällen einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus. Nach der Entlassung aus der stationären Behandlung kann der gewohnte Lebensrhythmus schneller wieder aufgenommen werden.

Chefarzt:

Privat-Dozent Dr. med. Jens Jakschik

Kontakt:

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