Das Hanke-Konzept

Definition:

Der Mensch nutzt für seine Bewegungen zwei angeborene Bewegungsmuster, die sich im Laufe der Entwicklung verfeinert haben. In den ersten 14 Lebensmonaten legt der Mensch durch Kriechen und Drehen die Grundlagen hin zum aufrechten Gang.
Diese beiden Muster aus der frühkindlichen Entwicklung sind für die Abstimmung von Haltung und Bewegung unerlässlich und bleiben lebenslang erhalten und abrufbar. Bei Erkrankungen bekommt der Körper durch das Hanke-Konzept die Möglichkeit, diese Muster wieder zu erkennen und neu zu erlernen.

Ziele

  • Schmerzfreiheit
  • Entspannung
  • Optimierung der Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung des Wohlbefindens
  • Wiedererlangen von Beweglichkeit und dem Gefühl für den Körper

Anwendungsbeispiele

Neurologie

  • Hemiplegie
  • MS
  • Querschnittssyndrom
  • periphere Paresen

Orthopädie

  • Skoliose
  • Bandscheibenvorfälle
  • Osteoporose
  • Athrose

Traumatologie

  • Behandlung von Frakturen schon in der Frühphase

Innere

  • rheumatische Beschwerden
  • Atemwegserkrankungen
  • Fibromylagie
  • funktionelle Herzbeschwerden und Zustände nach Herzinfarkt