1. Patientinnen / Patienten, An- und Zugehörige

1.1

Alle Patientinnen und Patienten, ihre An- und Zugehörigen sollen die Möglichkeit der seelsorglichen Begleitung haben. Diese umfasst im einzelnen:

  • den aufsuchenden Kontakt im Krankenzimmer.
  • das seelsorgliche Gespräch auf Anfrage der Patientin / des Patienten, der An- und Zugehörigen oder auf Hinweis der Mitarbeitenden des Hauses.
  • mit besonderem Schwerpunkt die Intensivstationen. Diese sollen möglichst einmal pro Woche durch einen der beiden Seelsorger konfessionsübergreifend im Wechsel besucht werden.
  • das rituell-gottesdienstliche Angebot:
    - Segenshandlungen am Krankenbett - Krankensalbung (Procedere s.o.)
    - regelmäßige Abendmahlsgottesdienste, Eucharistiefeiern und Wortgottesdienste (zeitgleiche Übertragung auf die Krankenzimmer)
    - vierteljährliche Gedächtnisgottesdienste für Verstorbene
    - vierteljährliche Bestattungsfeiern der Fehlgeborenen
  • das besondere Gesprächsangebot für ehemalige PatientInnen und / oder deren Angehörige (im Einzelfall, zeitlich befristet) und gegebenenfalls die Vermittlung in weiterführende, bestehende Angebote der psychosozialen Anschlussbereiche (siehe Infoflyer). 
  • prospektiv  die Entwicklung eines niederschwelligen Angebots zur Entlastung mitbetroffener An- und Zugehöriger in räumlicher Nähe zu den Intensivstationen  

1.2 

Es gibt im Prosper-Hospital einen katholischen und einen evangelischen Seelsorger. Sie sind jeweils verantwortlich für die Seelsorge an Patientinnen und Patienten der eigenen Konfession und ihren An- und Zugehörigen. Darüber hinaus richtet sich die Krankenhausseelsorge in gemeinsamer Verantwortung an alle Patientinnen und Patienten und deren An- und Zugehörige, die keiner christlichen Konfession bzw. keiner oder anderen Religionen angehören.

1.3

Die Erreichbarkeit eines Seelsorgers ist jederzeit (7 Tage, 24 Stunden) gewährleistet, die Vertretung ist bei Verhinderung folgendermaßen geregelt:

  • durch die KollegInnen gleicher Konfession aus dem  Knappschaftskrankenhaus (bzw. evangelischerseits auch durch den Kollegen aus dem Elisabeth-Krankenhaus)
  • durch den Kollegen der anderen Konfession im Prosper-Hospital
  • bei Nichterreichbarkeit aller evangelischen Krankenhaus-seelsorgerInnen durch die zuständigen GemeindepfarrerInnen.

Die jeweils gültige Vertretungsregelung wird der Information des Prosper-Hospitals zugänglich gemacht. Eine Vertretung kann über diese angefordert werden. Die sich gegenseitig vertretenden SeelsorgerInnen sorgen für einen geregelten Informationsaustausch.

1.4

Das Sakrament der Krankensalbung wird in Absprache mit dem zuständigen Krankenhausseelsorger bzw. der Seelsorgerin durch die Priester der Stadt Recklinghausen gespendet.