Chefarzt Dr. Eugen Berg

Klinik für Koloproktologie

Kompetenz- und Referenzzentrum Koloproktologie der Deutschen Gesellschaften für Viszeralchirurgie und Koloproktologie

Im Jahre 1972 wurde im Prosper-Hospital unter Prof. Dr. Josef Girona die erste Spezialabteilung für Koloproktologie (die Lehre von den Darm- und Analkrankheiten) in Deutschland eingerichtet.

 

In der Klinik für Koloproktologie werden Patienten mit allen Erkrankungen des Dünn-, Dick- und Mastdarmes sowie der Analregion und deren Folgeerkrankungen ambulant und stationär behandelt.

Die Abteilung ist heute die größte Klinik ihrer Art in Europa. Ihr stehen auf zwei Stationen und einer Ambulanz neben dem Chefarzt mehrere Oberärzte und eine entsprechende Anzahl weiterer ärztlicher Mitarbeiter zur Verfügung. Dieses Ärzteteam arbeitet Hand in Hand mit Krankenschwestern und Krankenpflegern auf drei Stationen und mit Arzthelferinnen in der Ambulanz.

Bei der Untersuchung und Behandlung der Patienten kann die Koloproktologische Klinik auf ein umfassendes und modernes diagnostisches Spektrum zurückgreifen. Es schließt endoskopische und sonographische Methoden zur Darmuntersuchung ebenso ein wie funktionelle Untersuchungen des Schließmuskels, u. a. mit Tonometrie, EMG (Elektromyographie) und Nervenlatenzzeitmessungen. Das Vorhandensein aller notwendigen Untersuchungsmethoden direkt in der Abteilung ist für den Patienten von großem Vorteil, denn die sich der Untersuchung anschließende konservative oder operative Therapie kann dann ohne Zeitverzug eingeleitet werden. Insgesamt gesehen ist es heute möglich, vielen Patienten mit Tumorerkrankungen des Dick- und Enddarmes, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, chronischer Verstopfung und Stuhlentleerungsstörungen, verschiedensten Formen der analen Inkontinenz und anderer Analerkrankungen wie z. B. Hämorrhoiden, Analfisteln oder Analfissuren zu helfen. Insbesondere bei bösartigen Tumoren des Mastdarmes ist es durch neu entwickelte Operationsverfahren und ggf. eine Radiochemotherapie vor der Operation viel häufiger als früher möglich, einen bleibenden künstlichen Darmausgang zu vermeiden, bei gleichzeitig geringerer Wahrscheinlichkeit einer Tumorrückkehr (Rezidiv).

Sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Darmerkrankungenkommt zunehmend die Schlüssellochchirurgie (Laparoskopie) zum Einsatz. Ein weiterer Fortschritt ist die Einführung der so genannten Fast-Track-Surgery, das bedeutet die schnelle Mobilisierung, Kostaufbauund Entlassung nach einer Darmoperation.

Chefarzt:

Dr. med. Eugen Berg

Kontakt:

Sekretariat:

Gudrun Frey
Telefon 02361/54 2750

Elke BehlertTelefon 02361/54 2753Fax 02361/54 2756koloproktologie@prosper-hospital.de