Neues schaffen im laufenden Betrieb

Wer längere Zeit das Prosper-Hospital nicht mehr besucht hat, der wird sich vielleicht über zahlreiche Veränderungen wundern: An vielen Stellen wurden bekannte Wege abgesperrt, sind Bauarbeiter fleißig bei der Arbeit oder neue Räumlichkeiten entstanden. Der Grund dafür ist offensichtlich: Das Prosper- Hospital investiert kräftig! 

In den kommenden Jahren werden rund 17 Millionen Euro insbesondere für die bauliche Infrastruktur ausgegeben. Das Ziel: Auch zukünftig eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Damit sind die Bautätigkeiten eine der größten Investitionen der letzten Jahre: eine neue Zentrale Notaufnahme, eine interdisziplinäre Intensivstation, eine Liegendanfahrt für Krankenwagen und die Modernisierung der Stromversorgung im gesamten Haus an der Mühlenstraße.

Mit den vorbereitenden Arbeiten wurde bereits Anfang 2015 begonnen. Das wohl sichtbarste Zeichen für die baulichen Neuerungen ist die Modulanlage mit der Notaufnahme, die direkt mit dem Hausverbunden ist und in der für die Zeit der Baumaßnahme Ausweichflächen für die Behandlung von Patienten entstanden sind.

„Die Notfall- und die Intensivmedizin sind Kernbereiche der medizinischen Leistung unseres Hauses. Damit bauen wir für die Sicherheit und für die Versorgungsqualität unserer Patienten“, so Hauptgeschäftsführer Alex Hoppe. Er betont, dass damit in die Zukunft am Standort an der Mühlenstraße investiert wird. So wird die neue Zentrale Notaufnahme beispielsweise den medizinischen und demografischen Entwicklungen Rechnung tragen und die Leistungskapazität um weitere Behandlungsräume erhöht.

Auch Besucher und Patienten werden mit der Fertigstellung Ende 2016 / Anfang 2017 das neue Konzept deutlich erleben: So werden die Laufwege von Besuchern, gehfähigen und liegenden Patienten stärker voneinander getrennt; zudem sollen zukünftig alle ankommenden Patienten über die Zentrale Notaufnahme schneller und einfacher aufgenommen werden.

Ein Großteil der Investitionen erfolgt über die sogenannte Baupauschale, einer Fördermittelzuwendung von Seiten des Landes zur Sicherstellung der gesundheitlichen Infrastruktur, und durch Eigenmittel des Prosper-Hospitals. Gelder, die möglichst auch in der Region bleiben sollen. „Bei der Vergabe der Aufträge an die Handwerker wollen wir insbesondere auf Betriebe in der Region zurückgreifen – wenn dies kaufmännisch und fachlich sowie nach den Regeln der Ausschreibungsverfahren vertretbar ist“, beschreibt Mathias Buckmann, Kaufmännischer Direktor, seine Philosophie in der Zusammenarbeit mit Betrieben.