Die Pathologie

Flackerndes Licht, düstere Musik, weitläufige Kellergänge: Ist von der Pathologie die Rede, dann denken viele Menschen unwillkürlich an schrullige Gerichtsmediziner mit gruseligen Untersuchungsräumen. Falsch: Im Zentrum der pathologischen Untersuchungen steht das Gewebe lebender Patienten.

So wird bei einer Biopsie dem Patienten eine Gewebeprobe entnommen und durch unterschiedliche Verfahren untersucht. Bekannt ist beispielsweise die Stanzbiopsie bei Verdacht auf Brustkrebs: Hierbei werden mit großer Geschwindigkeit Stanznadeln durch den vermuteten Tumor in der Brust getrieben und so kleine Gewebeproben entnommen. Anhand von mikroskopischen bzw. auch molekularbiologischen Methoden werden die entnommenen Zellen oder das Gewebe durch den Pathologen untersucht und begutachtet. Seine Ergebnisse entscheiden dann über die weiteren Behandlungsschritte. Jede definitive Krebsdiagnose muss durch einen Pathologen bestätigt werden.

Das Prosper-Hospital arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem Pathologischen Institut Recklinghausen zusammen, das seinen Sitz auf dem Gelände an der Mühlenstraße hat. Flackerndes Licht und weitläufige Kellergänge sucht man in dem modernen Gebäude jedoch vergeblich …

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