Prostatazentrum im Prosper-Hospital

Standardisierte Abläufe und individuelle Lösungen für Betroffene

 

Zentrumskoordination:
Anika Biel (Fachärztin für Urologie)

Zentrumsnummer:
02361/54-3032

E-mail:
prostatazentrum@prosper-hospital.de


Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts erkranken jährlich rund 70.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Damit ist es die häufigste Krebserkrankung von Männern. Dennoch bestehen gute Heilungschancen, wenn der Krebs rechtzeitig entdeckt wird.


In unserem zertifizierten Prostatazentrum im Prosper-Hospital arbeitet das Team der Urologischen Klinik mit Experten verschiedener Fachrichtungen eng zusammen, so dass wir alle Aspekte der Erkrankung in gemeinsamen Tumorkonferenzen besprechen und unsere Therapie anpassen können. Urologen, Strahlentherapeuten und Onkologen, sowie Radiologen und Pathologen liefern ihre Ergebnisse und tauschen ihr Wissen aus. Dabei sind die Experten des Zentrums wissenschaftlich auf dem neuesten Stand. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist, dass wir uns bei jedem Therapieverlauf an ein standardisiertes Vorgehen halten, dabei allerdings jeden einzelnen Patienten betrachten. Denn jeder Patient bringt andere Voraussetzungen mit. Je nach Vorerkrankung, Alter, Gesundheitszustand, Fitness und Art des Tumors werden wir den Einzelfall bewerten und die Therapieverfahren individuell anpassen. Hierzu halten wir Rücksprache mit dem Sie betreuenden, niedergelassenen Kollegen und orientieren uns an den vorgegebenen Leitlinien.


Zur Diagnose in unserem Prostata-Zentrum werden moderne Medizintechnik und angemessene Verfahren angewendet. CT, multiparametrisches MRT (Prostata MRT), Farbduplex-Sonographie, Elastographie und Fusionsbiopsie liefern den behandelnden Ärzten aussagekräftige Ergebnisse. Zur Therapie des organbegrenzten Prostatakarzinoms werden hauptsächlich minimalinvasive Eingriffe vorgenommen, hier liefert unser DaVinci-System besonders gute Ergebnisse. Die häufig befürchtete Inkontinenz oder Impotenz nach radikaler Entfernung der Prostata kann so mit großer Sicherheit vermieden werden. Bei fortgeschrittenen Erkrankungen kommen strahlen- und chemotherapeutische Verfahren als auch die verschiedenen Hormonentzugstherapien zum Einsatz.


Jede Therapie wird in unserem Haus außerdem durch eine Ernährungsberatung und bei Bedarf durch Psychoonkologen unterstützt.