Traumazentrum

Die deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Schwerstverletzen in Deutschland rund um die Uhr eine bestmögliche Versorgung  unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Darum wurden sogenannte Trauma –Netzwerke gegründet. Deutschlandweit  gibt es derzeit 45 Trauma-Netzwerke mit insgesamt 662 auditierten Kliniken.

In jedem Trauma-Netzwerk gibt es sogenannte überregionale Trauma-Zentren, regionale Trauma-Zentren und lokale Trauma-Zentren. Wobei  ein überregionales Trauma-Zentrum einer Klinik der Maximalversorgung, ein regionales Trauma-Zentren einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und ein lokales Trauma-Zentren einem Krankenhaus der Grund und Regelversorgung entspricht. Von der DGU wird gefordert, dass alle 3 Jahre die Zertifizierung  durch ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen geprüft wird.

Die Schwerpunktabteilung für Unfall- Hand und orthopädische Chirurgie  am Prosper Hospital ist seit 2011 als Trauma-Zentrum des Trauma-Netzwerk Nord-West zertifiziert.

Als zertifiziertes Trauma-Zentrum wurden einheitliche personelle, strukturelle und organisatorische Voraussetzungen geschaffen, um standardisierte  Behandlungsabläufe bereits in der Frühphase der Schwerverletztenversorgung zu ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr können wir Tag und Nacht verletzten Menschen eine optimale Versorgung bereits  bei der Übergabe durch den Notarzt zur Verfügung stellen. Dies macht eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen unseres Hauses notwendig.

Es besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit  mit allen Fachabteilungen unsers Hauses, insbesondere Anästhesie, Allgemein-, Thorax-, Gefäß- und  Viszeralchirurgie, HNO, Urologie und Gynäkologie. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit einer neurochirurgischen Fachabteilung.

Dieses hohe Leistungsspektrum ermöglicht es uns, auch schwerste Verletzungsmuster erfolgreich zu therapieren.