Ultraschalluntersuchung - Sonographie

Konventionelle Diagnostik ("normaler" Ultraschall)

Die konventionelle Ultraschalldiagnostik dient zur Abklärung von Erkrankungen oder dem Verdacht auf Erkrankungen der Organe des Bauchraumes (Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz, Lymphknoten). Mit dieser Methode können mit hoher Sicherheit Erkrankungen diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. Die Untersuchung ist für die Patientin vollkommen ungefährlich und unschädlich, sie ist auch nicht körperlich oder seelisch belastend.
Der untersuchende Arzt führt die Untersuchung am liegenden Patienten durch, dabei wird mit einem sogenannten Schallkopf, der die Ultraschallwellen sendet und empfängt, die in Frage kommende Körperregion untersucht. Zur akustischen Ankoppelung des Ultraschallwandlers an die Haut des Patienten wird die Haut mit einem sogenannten Ultraschallgel bedeckt, welches nach der Untersuchung abgewischt wird. Die meisten Untersuchungen werden in nüchternem Zustand durchgeführt, das heißt, der Patient sollte ca. 8 Stunden zuvor nichts gegessen und nichts getrunken haben.
Einnahme von Medikamenten mit einem Glas Wasser zuvor ist selbstverständlich erlaubt. Bei der sogenannten konventionellen Diagnostik werden die oben genannten Organe untersucht. Hierbei geht es zum Beispiel um die Klärung einer Lebererkrankung bei erhöhten "Leberwerten" im Labor. Oder es wird nach der Ursache von Schmerzen im Bauchraum gefahndet, die z.B. von Gallensteinen herrühren können. In manchen Fällen ist die Sonographie die einzige notwendige Untersuchung, bei anderen Patienten ist jedoch zur weiteren Klärung des Krankheitsbildes eine weitergehende Untersuchung notwendig, wie z.B. eine Magen-oder Darmspiegelung, eine Computertomographie oder andere Untersuchungsverfahren.

Endosonographie (Ultraschall "von innen")

 

Außerdem besteht die Möglichkeit der Endosonographie (innerer Ultraschall). Schwerpunkt sind Erkrankungen im Enddarmbereich. Neben Störungen des Schließmuskel sind das vor allem gutartige und bösartige Neubildungen im Enddarm, die so sehr subtil untersucht werden können, um dadurch die Diagnose zu bekommen und die Therapiemöglichkeiten (Operation) genau abschätzen zu können. Bei der sog. Endosonographie, einer speziellen Ultraschalluntersuchung, wird der Schallkopf in den Darm eingeführt und der Enddarmbereich von innen betrachtet (endo = innen). Diese Methode dient vor allem der Diagnostik beim Enddarmkrebs. Mit der Endosonographie kann der Arzt beurteilen, wie tief sich der Tumor in die Darmwand eingenistet hat und aufgrund der gewonnenen Bilder die Operation genau planen.

Endosongraphische Darstellung eines Rektumkarzinoms (Ca) mit einer Lymphknoten- metastase (Lk) Sb=Samenbläschen

Ist die Ultraschalluntersuchung gefährlich?

Anders als Röntgenuntersuchungen beinhaltet die Ultraschalluntersuchung keine Strahlenbelastung. Nach allem, was man bisher weiß, sind die eingesetzten Schallwellen völlig ungefährlich. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzlos, außer wenn der Schallkopf in manchen Fällen etwas fester auf die Körperoberfläche aufgedrückt werden muß, um ein klares Bild zu erhalten. Anders als Röntgenuntersuchungen beinhaltet die Ultraschalluntersuchung keine Strahlenbelastung. Nach allem, was man bisher weiß, sind die eingesetzten Schallwellen völlig ungefährlich. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzlos, außer wenn der Schallkopf in manchen Fällen etwas fester auf die Körperoberfläche aufgedrückt werden muß, um ein klares Bild zu erhalten.