Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie

Die Klinik besteht seit 1997 als einzige selbstständige Klinik dieser Art in Recklinghausen. Ihr stehen 40 Betten zur Verfügung. Jährlich werden rund 1.900 Patienten operativ versorgt und etwa 18.000 Patienten ambulant behandelt.

Im Vordergrund steht die Behandlung von Knochenbrüchen unter Einschluss nachfolgender Rehabilitationsmaßnahmen sowie das gesamte Spektrum der orthopädischen Operationen. Hier wird eng mit der großen krankengymnastischen Abteilung des Hospitals zusammengearbeitet.

Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung und Notfallversorgung von Verletzten sowie die Behandlung von Sportverletzungen, Wirbelsäulenerkrankungen, Erkrankungen der Gelenke einschließlich Arthrose und Verschleißerkrankungen, die orthopädische Operationsverfahren
erfordern.Wert legen wir auf weichteilschonende minimalinvasive Operationsverfahren, so dass die arthroskopischen Operationen am Schulter-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk, des Handgelenkes und der Zehen- und Fingergelenke einen großen Stellenwert haben.

Einen Schwerpunkt stellt die Kreuzbandchirurgie mit Kreuzbandersatzplastiken und Meniskuschirurgie dar. Bei Unfall oder verschleißbedingtem Knorpelschaden bieten wir die Knorpeltransplantationen an, die in vielen Fällen zu einer Verbesserung der Mobilität und der Schmerzsymptomatik führen. Nach gelenknahen Knochenbrüchen, Unfällen sowie unfallbedingtem Gelenkverschleiß führen wir den prothetischen Ersatz von Gelenken und wiederherstellende unfallchirurgische und orthopädische Operationen durch.

Am Arm und an der Hand besteht darüber hinaus die Möglichkeit des endoprothetischen
Ersatzes von Hand- und Fingergelenken. Der handchirurgische Schwerpunkt umfasst neben Standardoperationen die Behandlung komplexer Erkrankungen oder Verletzungsfolgen einschließlich plastischer Operationen und die Korrektur von Hand-, Finger-, Zehen- und Fußdeformitäten oder angeborenen Fehlbildungen.

Am Herzen liegt uns die Versorgung kindlicher Verletzungen. Den speziellen Anforderungen in der Frakturbehandlung von Kindern als auch in der Behandlung von Unfallverletzten im hohen Lebensalter wird durch modernste Operationsverfahren Rechnung getragen, um einen längeren Krankenhausaufenthalt zu vermeiden.

Beim älteren Patienten, der zusätzlich häufig an Osteoporose und Arthrose leidet, kann durch frühzeitige Rückgewinnung der Mobilität in Kooperation mit der Geriatrischen Tagesklinik eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden. Dazu zählen auch zwei Verfahren, bei denen Knochenzement in gebrochene Wirbelkörper (als Folge von z. B. Osteoporose oder Unfällen) eingespritzt wird. Die Vertebroplastie und Kyphoplastie sind besonders schonende Operationsverfahren, nach denen die Patienten schon nach wenigen Stunden wieder laufen und die Wirbelsäule voll und in der Regel schmerzfrei belasten können.

Chefarzt:

Dr. med. Christian Bettag

Kontakt:

Sekretariat: Gabriele Krajewski
Fon: 0 23 61/54-21 52
Fax: 0 23 61/54-21 36